Konzeption, Gestaltung und Einrichtung eines Vorhangs für die Ausstellungsgestaltung von « Vision » im Raum le Saut du Loup vom Palais de Tokyo, vom 13. bis 18. April 2016. Textil aus Wolle und Tüll 1400 x 390 cm. Paris, Ensci/ANdÉA/Palais de Tokyo.
Durchgeführt mit Unterstützung von Gabriel.

« Vision » ist von AndEA (Staatverein der Kunsthochschulen) organisiert um eine Bestandaufnahme der Kunst- und Designforschung vorzustellen. Die Ausstellung ist immer in Bewegung ; während einer Woche werden viele Workshops und Durchführungen auf-und ausgebaut. Ein grosser Vorhang hängt rund um den Raum. Er trennt zeitweise von den Projektionen, den Konferenzen und Gesprächrunden. Eine breite durchbrochene Stoffbahn hält die Verbindung zwischen den Räumen und weckt die Neugier der Besucher.

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Vision (2016)
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Forschung und Entwicklung von einem Textilsystem für Raumgestaltung. Aus dem Diplomentwurf « auswechselbare Oberflächen ». Zeichnungen und Modelle in verschiedenen Größen präsentiert. Paris , Ensci
Durchgeführt mit Unterstützung von Kvadrat.

Die Vorhänge sind mit einfachen Vorhangschienen hergestellt und erlauben autonome Intimräume innerhalb grösseren und unpersönlichen Räumen zu kreieren z.B  Arbeitsplätze in einer Bibliothek, eine Umkleidekabine in einem Laden, ein Treffpunkt in einem Open-space, ein intimer Raum in einer Peep-show, usw. Die Anordnung Wolle und horizontales Tüll auf verschiedenen Höhen ermöglicht Isolierung und Diskretion, Licht auf Augenhöhe, Sitzhöhe, Licht um Überblick zu erstellen, Lichtquelle zu zeichnen.

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Rideaux (2015)
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Konzeption, Realisierung und Einrichtung eines Vorhangs für die Szenografie der Ausstellung « Diplorama », Dezember 2016. Textil aus Wolle und Tüll 2500 x 360 Paris, Ensci.
Durchgeführt Mit der Unterstützung von Gabriel.

« Diplorama » bietet einen Überblick über die Diplome, die während des Jahres in Ensci verteidigt wurden. Am Abend laufen Konferenzen und Besprechungen, da können die neuen Hochschulabsolventen ihr Projekt vor einem großen Auditorium vorstellen.
Im Schulhof, der als Arbeitsraum genutzt wird und oft unordentlich aussieht, gibt es diese große blaue Linie um eine Bühne einzurichten und Raum zu neutralisieren. Die Konferenzredner und die Projektionswand sind vom Rest des Schulhofes isoliert.

Ridoplama Ridoplama Ridoplama Ridoplama Ridoplama Ridoplama Ridoplama
Ridoplama (2015)
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Forschung und Entwicklung für einen sich öffnenden Spiegel. Übernommen aus dem Diplom « auswechselbare Oberflächen ». Eine Polymerfolie ist in einem Alurahmen gespannt, die Verbindungsteile sind in ABS thermoplastische Terpolymere.
Durchgeführt mit der Unterstützung von Like Miror.

Der Spiegel, wie ein Flügelaltar, lässt sich öffnen und schließen. Bei der Entfaltung der leichten Seiten sind die Widerscheine und die Ausblicke vervielfältigt. Seine Gestalt und seine zentrifugalen Farben bringen dazu, sich zu bewegen und sich in Bewegung zu sehen. Dieser Widerschein wird, für eine gewünschte Zeit, zu einem vorübergehenden Schauspiel. Wenn diese Zeit vorbei ist, wird der Spiegel geschlossen und keinen Widerschein mehr geben.

Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir Miroir
Miroir (2015)
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Forschung und Entwicklung von Aussenbetonplatten. Aus dem Diplomentwurf « auswechselbare Oberflächen ». Modell aus getöntem Gips, 60 x 60 cm. Paris, Ensci.

Die Fliesen benützen Lichteffekten. Sie sind aus monochromen Faserbeton und sind gleich gestreift. Je nach Lichteinfall ist das Motiv in drei verschiedenen farblichen Abstufen zu sehen. Die Streifen sind entweder schwarz oder weiß oder einfach unsichtbar. Je nach Höhe des Lichts sind die Streifen mehr oder weniger breit. Mit diesem veränderlichen und funktionsfähigen Belag kann man Räume anordnen, auf dem Boden Zonen begrenzen, einen Weg zeigen oder einfach verschiedene Muster zeichnen und die Verwandlungen anschauen.

Sol Sol Sol Sol Sol Sol Sol Sol
Sol (2015)
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Spiegel aus vernickeltem Kupfer oder Messing.
Verschiedenen Größen. Montreal
Realisiert unter Mitwirkung der GG Inc.

Der Entwurf entsteht nach Versuche in einer Polier- und Verchrom-Werkstatt im Vorort von Montreal. Die Spiegel sind in Messing- und Kupferplatten mit Wasserstrahl geschnitten, poliert und mittels Elektrolyse mit einer Nickelschicht teilweise überzogen. Die Grenze zwischen Grundstoff und Nickel ist unregelmäßig, so daß man meinen konnte, die Spiegel waren in einem Silberbad getaucht.

Nickel Nickel Nickel Nickel Nickel
Nickel (2011)
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Forschung für Eßbestecke. Modelle aus Lindenholz in verschiedenen Größen. Montreal, Studio Samare.

Die Bestecklinie findet ihre Inspiration in der Ruhe der Hudson Bucht Gewässer, in der Nüchternheit der Gemälden der « Group of Seven », in der Einzelheiten der Inuit-Zeichnungen und in der Nord-kanadischen Fischereigeräten.
Die Modelle sind im weichem Teil des Lindenholzes gefertigt.

Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts Couverts
Couverts (2011)
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Rucksack aus Vegetal- und Karibuleder, 17 x 35 cm. Montreal, Studio Samare und Denis Gagnon.

Babiche ist eine uralte Flechtentechnik mit Schafflederriemen, die zur Schneeschuhenherstellung gebraucht wurde. Das Studio Samare in Montreal will dieses wertvolle Know-how durch Spitzenerzeugnisse und -mobiliar wieder zur Geltung bringen. Der Mountie-bag hängt an einem Stuhl dessen Sitzfläche aus Karibuleder Patchwork gefertigt ist. Dieses Leder liegt Denis Gagnon besonders am Herzen.

Mountie bag Mountie bag Mountie bag
Mountie bag (2011)
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Musterforschung um Flechttechnik der Metalldrähte. Stahl- und Aluminiumdrähte, verschiedene Größen.
Durchgeführt im Rahmen eines Aufenthalts von zwei Monaten in Kyoto, in Villa Barbery.

Forschungen mit Émilie Hirayama unternommen.
Beratungstätigkeit durch die Werkstatt Kanaami Tsuji.

Kanaami Kanaami Kanaami Kanaami Kanaami Kanaami Kanaami Kanaami
Kanaami (2014)
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Forschung für Wasser-Mikroarchitekturen in Stadtgebieten. Zeichnungen, Verklebungen und Modelle, Verschiedenen Größen, Paris, Ensci / Consortium français de l’hydroélectricité.

Beim Spazieren entlang des Flusses stehen drei Mikro-architekturen, um einen besonderen Blick auf das Wassser zu lenken. Alle drei laufen dank der treibenden Wasserkraft und verstärken dadurch seine Eigenschaften. Durch die Ausmasse, die Füsse und die Holzschindelbeschichtung sehen sie wie amphibische Kreaturen aus. Sie verbinden die Spaziergänger am Ufer und das Wasser.

Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower ! Waterpower !
Waterpower ! (2012)
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Video, Modelle aus Pappe und geleimten Papier, 1’11’’. Paris, Ensci.

Tilt ist eine Serie von etwa zehn Modellen die in einem Kurzfilm zusammengestellt sind. Diese Modelle sind das Ergebnis von Forschungen um das Unerwartete und die Art wie ein Gegenstand die Aufmerksamkeit vom Betrachter wecken und schärfen kann. Ihre Formen sind die Folge von den verborgenen Mechanismen. Die Knöpfe springen auf und manchmal übertreibend, die Kurbel regen sich auf, kommen vorbei und zurück, Antennen tauchen auf. Es sind Ideen, unfertig, mechanisch und langsam, die zur Herstellung von Zünd- und Einstellungssystemen, einer Leuchte, einem Schalter, einem Radio, einem Thermostat auszuarbeiten sind.

Tilt
Play
Tilt (2012)
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Diplomarbeit. 176 Seiten schwarz-weiß gedruckt auf Popset Papier Kornblume, Kieselstein, Elfenbein, Athlet oder Aprikose, nach Wahl des Lesers, 11 x 17 cm. Paris Ensci

Durch Analyse von Alltagsgegenständen versucht diese Diplomarbeit, in den zwei ersten Abschnitten, die engen Verbindungen zwischen den Gegenständen und Design mit den Geschlechtsnormen – männlich und weiblich – aufzuzeigen. Im letzten Abschnitt sind Normen und Identität ganz generell behandelt. Sein Titel ist eine Paraphrase eines Buchtitels von Judith Butler. In diesem Abschnitt handelt es sich darum, wie das Unbehagen der Geschlechter direkt durch Design und Alltagsgegenstände entsteht und weitergeführt ist.

Design dans le genre Design dans le genre Design dans le genre Design dans le genre Design dans le genre
Design dans le genre (2015)
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Textsammlung von Schriftwechsel mit Eileen Gray. 144 Seiten, Farbdruck auf Notizzettel, 20 Blautöne, Seidenpapierschnitte, 16 x 24 cm. Paris, Ensci.

Ende 2012 habe ich Verbindungen mit Eileen Gray aufgenommen, weil Ihre Denkart mich interessiert. Wir haben während zwei Monaten korrespondiert. Zusammen über das Thema gesprochen : was zur Qualität eines Gegenstandes, einer Architektur helfen kann. Wir reden über die Entindustrialisierung, den Arbeitsrythmus, ihren Tod und das Vergehen der Zeit, sich Zeit zu lassen als notwendig einzusehen. Über die Langsamkeit. Sie erzählt mir von ihrer Katze. Wir sprechen über unser Verhältnis zur Natur und Umgebung, wie wichtig es ist, eine Pause zu machen und überrascht zu werden.
In diesem Buch steht alles aufgeschrieben. Es enthält auch einen unbeschriebenen in blau abgestuften Abschnitt und eine Auslese ihrer Schriftwechsel mit Jean Badovici

Mail à Eileen Gray Mail à Eileen Gray Mail à Eileen Gray Mail à Eileen Gray Mail à Eileen Gray
Mail à Eileen Gray (2012)
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Mobile. Färbiges Pauspapier, Klaviersaite, Holz und Nylon. Verschiedene Größe, Paris, Ensci.

Der Schwarm dreht sich um drei Hauptachsen. Er dehnt sich aus wie ein 3D Muster und es geht darum, daß die Gesamtform verständlich ist, ohne daß sie von den 200 fliegenden Mücken behindert wird.
Hinsichtlich des sorgfältigten Ablauf des Projekts und der Vielzahl der Teile müssen die Herstellungs- und Montageetappen im voraus methodisch gedacht sein und mit vielen improvisierten Werkzeugen umgesetzt werden.

Mouches Mouches Mouches Mouches Mouches Mouches
Mouches (2009)
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Konzeption und Gestaltung der Szenografie von Diplorama, vom November 15. bis März 16., Paris, Ensci. In Zusammenarbeit mit Guillaume Jandin, Antoine Pateau und Jean-Simon Roch.
Grafik von Juliette Gelli, Raphaël Pluvinage und Pernelle Poyet.

Die Ausstellung « Diplorama » bietet einen Überblick über die Diplome, die während des Jahres in Ensci verteidigt wurden. Sie war auch im Zusammenhang mit D'Days in la Villette im Juni 2016 vorgestellt.

Diplorama Diplorama Diplorama Diplorama Diplorama Diplorama
Diplorama (2015)
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Topografische Plakate um die Geschichte und die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Wasserkraftstroms zu erforschen, 59 x 84 cm. Paris, Ensci / Consortium français de l’hydroélectricité.

Hydro Hydro Hydro Hydro Hydro
Hydro (2012)
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